„Ensemble zur kleinen Konditorei“ in bester Spiellaune

Das hört sich an wie eine musikalisch-kulinarische Reise in die 1920-er und frühen 1930-er Jahre, aber natürlich war es weit mehr als das. Mitreißende Musik, Lieder mit kuriosen Texten: eine Reminiszenz an die damalige Zeit – dargeboten mit einer unglaublichen Musikalität, mit Spielfreude, Charme, Witz und Humor. Das Ensemble zur kleinen Konditorei vereint einfach alles, was eine erstklassige Performance ausmacht. Schon als wir die sieben Jungs zum ersten Mal erlebt haben, waren wir hin und weg. Jetzt beim zweiten Mal haben sie uns und alle Zuhörer wieder förmlich vom Hocker gerissen.

Grüezi oder Guten Tag? Enklave oder Exklave?

Die erste Frage ist schnell geklärt, denn Bürgermeisterin Vera Schraner begrüßt uns mit einem herzlichen Grüezi. Die Beantwortung der zweiten Frage hängt davon ab, aus welchem Blickwinkel man auf die Gemeinde Büsingen am Hochrhein schaut. Für die Schweiz ist Büsingen eine Enklave, nach deutscher Lesart handelt es sich um eine Exklave, denn der Ort ist vollkommen von Schweizer Staatsgebiet umschlossen.

Bernhard Rieger: Lüftl-Maler aus Garmisch

Wer jemals im bayrischen Voralpenland war, kennt die für die Gegend typischen und von Lüftl-Malern gestalteten Häuserfassaden. Vielerorts sind sie mit biblischen Szenen oder Engelmotiven verziert. Wenn Bernhard Rieger am Werk ist, entstehen aber auch ganz andere Bilder. Der begnadete Künstler hat sich das Lüftl-Malen selbst beigebracht, denn schon als Kind wusste er, dass er genau das und nichts anderes machen wollte.

Haferl-Schuhe – die besondere Note

Wir haben uns in den Kopf gesetzt, dem „Haferl“-Schuh auf den Grund zu gehen. Im Alpenraum gehört er zum perfekten Outfit. Wer etwas auf sich hält, trägt Tracht, und ja, dazu gehören Haferl-Schuhe. Nur: Wer stellt heutzutage noch Haferlschuhe her? Das herauszufinden, haben wir uns auf die Suche begeben. Und wir sind fündig geworden – bei Markus Nöß. In Pfronten/Allgäu hält er die Tradition hoch, und damit auch die Familientradition.

Eine Schwäbin in Bayern

Ich habe den lateinischen Ausdruck „Nomen est Omen“ schon einmal bemüht. Aber auch heute passt er wieder. Bettina Schwab ist nämlich gebürtige Schwäbin. Seit mehr als 20 Jahren lebt sie allerdings in Bayern – oberhalb von Ramsau schwebt sie quasi zwischen Himmel und Erde auf einer Höhe von ca. 1000 m. Die Landschaft ist traumhaft, eingebettet zwischen gigantischen Bergmassiven.

Badische Pfeifen im Alpenland

Fluch und Segen liegen manchmal ganz dicht beieinander, sagt man nicht so? Wir haben das hautnah erlebt – in der Pfarre Schüttdorf in Österreich. Was wir dort gefunden haben, ist in Baden-Baden verloren gegangen. Und es ist etwas, das Richard persönlich gekannt hat. Es handelt sich um die Orgel, die im Rosbaud-Studio des SWF/SWR über Jahrzehnte hinweg große Bedeutung hatte. Die Orgel – die Königin der Instrumente.

Fesch, sexy, traditionell und modern – immer passend gekleidet

Schon auf unserer ersten Spendenreise 2022 waren wir auf der Suche nach einer Dirndl-Schneiderei – damals leider vergeblich. Jetzt also ein neuer Versuch, und siehe da: Der Tipp einer Kellnerin führt uns direkt zu Markus Hippold nach Nesselwang. Naja, so direkt nun auch wieder nicht, denn es ist Samstag, und Markus Hippold nicht in seinem Geschäft. Wir konnten also nur eine Nachricht hinterlassen und hoffen, dass er sich meldet.

Chapeau – Eure Majestät

Hoffentlich ist diese Anrede perfekt…so oft hatten wir es nämlich noch nicht mit echten Hoheiten zu tun. Das ändert sich als wir Nicole Schmitz-Bernt kennenlernen. Die amtierende Deutsche Hutkönigin wurde im Mai 2024 offiziell von einer Jury gewählt – für zwei Jahre – im Deutschen Hutmuseum Lindenberg/Allgäu – vor exakt einem Jahr. Glückwunsch, liebe Hutkönigin !!!