Beeindruckendes Konzert
Daran erkennt man die Profis – sie meistern jede Hürde! Trotz einer schier unerträglichen Hitze, im Rheingraben waren es über 30 Grad, ziehen die Musikerinnen und Musiker des Polizeimusikkorps Karlsruhe (PMK) das Programm gnadenlos durch. Keine Anzeichen von Ermüdung oder Lustlosigkeit – im Gegenteil. Mit großer Motivation gestalten sie das lange im Voraus geplante Benefizkonzert zugunsten krebskranker Kinder. Zum wiederholten Mal unterstützen sie mit ihrer Musik die Spendenaktion „Merkels Grenzerfahrungen“. Ort des Geschehens war, ebenfalls zum wiederholten Mal, der Biergarten beim Zollhaus Au/Rhein. Schon bevor es losging, waren die Bänke besetzt. Groß war bei manchen offensichtlich die Sorge, sie könnten an einem so heißen Tag keinen schattigen Platz mehr bekommen. Also war schon früh alles belegt.
Das Konzert – ein Leckerbissen. Dirigent Mario Ströhm hatte mit sicherem Gespür ein abwechslungsreiches Programm zusammen gestellt, so dass alle Register sich präsentieren und von ihrer allerbesten Seite zeigen konnten. Die hervorragende Musik des Polizeimusikkorps Karlsruhe sorgt von der ersten Sekunde an für gute Stimmung beim Publikum, und sie sorgt auch dafür, dass man immer wieder etwas dazulernt. Wer hätte z.B. gedacht, dass Markgräfin Amalie von Baden, der sogenannten Schwiegermutter Europas, ein eigener Marsch gewidmet wurde? Komponiert hat diesen Marsch Thomas Bierling, der Sohn des langjährigen Dirigenten Heinz Bierling. Ein weiteres musikalisches Highlight „Major Tom“, die deutsche Torhymne. „Diesen Titel spielen wir aber nur, wenn die Deutsche Mannschaft siegreich ist“, erklärte am Samstag Anton Gramlich, der wie immer mit Witz durch das Programm führte. Zugegeben, es war knapp mit dem Tor in der Nachspielzeit, aber die Hymne kam zur Aufführung. Über zwei Stunden hinweg war die Klangkulisse einzigartig.
Maßgeblich dazu beigetragen hat auch die Solistin Nina Hirschler mit ihrer ausgebildeten Stimme. Einfach großartig! Ein Kompliment gilt ihrem Freund, der spontan die Beschallung übernommen und für den guten Zweck auf ein Honorar verzichtet hat. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür gibt es von uns ein großes Dankeschön. Und wenn wir schon beim Bedanken sind, muss auch unser Freund Martin Bleier erwähnt werden, der uns beim Einsammeln der Spenden geholfen hat. Nicht selbstverständlich auch das Engagement von Marina und Marc Müller. Als Wirte vom Zollhaus stellten sie nicht nur ihren Biergarten zur Verfügung, sondern sie übernahmen auch die Verköstigung der Orchestermitglieder. Wir können uns nur herzlich bedanken.
Zum Gelingen hat auch Uli Krawutschke beigetragen. Als Vertreter der örtlichen Presse hat er nämlich dafür gesorgt, dass die Öffentlichkeit im Vorfeld von dem Benefizkonzert erfahren hat und dass im Nachgang ein weiterer Artikel über das spielfreudige Orchester zu lesen sein wird.
Wir von „Merkels Grenzerfahrungen“ sind hoch zufrieden mit dem in jeder Hinsicht heißen Tag. DANKE allen Beteiligten.
LESEN – STAUNEN – SPENDEN – DANKE!!!
